Archive for Dezember, 2009

Blog Empfehlung

Donnerstag, Dezember 31st, 2009

Bis jetzt habe ich Neuzugänge in meiner Blogroll nie extra vorgestellt, sie waren einfach irgendwann da. Dieses Blog scheint mir ein guter Anlass, das zu ändern.

“Die Blindgängerin” ist das Weblog einer älteren, sehbehinderten Dame, die dort über ihren Alltag, ihr Leben und von ihren Gedanken erzählt.

Durch Zufall war ich vor einigen Wochen auf dieses Blog aufmerksam geworden, und seitdem haben mich ihre Artikel sehr berührt, oft haben sie mir Mut gemacht, und nicht selten ganz mächtig Respekt abgenötigt.

Ich bin vielleicht halb so alt, und obwohl ich erst seit einigen Jahren überhaupt wieder am Leben teilnehmen kann, würde ich im Traum nicht meine Erkrankung mit ihrer Behinderung vergleichen wollen. Trotzdem bekommt sie das Leben weitaus besser gemeistert, als ich, und sowas macht einen sehr nachdenklich…..

Lesenswert.

Geschützt: Eine kleine Geschichte

Mittwoch, Dezember 30th, 2009

Dieser Artikel ist durch ein Passwort geschützt.
Um ihn anzusehen, trage es bitte hier ein:


Das hört wieder auf…..

Dienstag, Dezember 29th, 2009

das verspreche ich hiermit hoch und heilig.

…..

Wann das allerdings sein wird, darüber kann zum derweiligen Zeitpunkt noch keine mit abschließender Sicherheit feststehende Aussage getätigt werden ….. :roll: :lol:

Teil 2

Zur Nacht

Montag, Dezember 28th, 2009

Bevor ich jetzt ins Bett gehe (ich weiß, es ist erst halb sechs, aber ich bin totmüde), wollte ich noch den Grund einstellen, warum mich am Samstag Abend Kälteschauer um Kälteschauer durchlief .

Upload ist leider noch keiner da, aber zum Glück gibt’s ja youtube…..

Ab Sek.  4:45  hing ich davor wie in Trance, hab ganz automatisch mitgesungen (es war mitten in der Nacht), alle verfügbaren Haare standen mir zu Berge und mir war so kalt, als ob ich in einer Kühltruhe säße – Wagner hatte schon immer sehr seltsame Auswirkungen auf mich.

( ;) Wenn ich es recht bedenke, das dürfte ganz genau das gewesen sein, was meine Eltern vehement zu vermeiden versucht haben , als sie mich als Kind nicht Wagner hören lassen wollten. Wagner…… ! Vor allem für meinen Vater war der Name lange ein Synonym für Nationalsozialismus, und meine ganze Familie hat gedacht, wer Wagner hört, der wird zwangsläufig irgendwann irre. Ich sag da mal nichts zu ;) ….. )

Münchner Lohengrin auf 3Sat

Sonntag, Dezember 27th, 2009

Ich hatte mir so vorgenommen, meine Meinung über diese Oper, die ich schon als Audio kannte, zu schreiben, bevor sie heute im Fernsehen kommen würde. Die Buhrufe für die Inszenierung am Ende (der Audioaufzeichnung) und die paar Szenenbilder, die ich gesehen hatte, legten nahe, dass mir die Umsetzung genauso missfallen würde, wie die der “Carmen” vor drei Wochen, und ich wollte keinesfalls zulassen, dass meine negative Meinung von der Inszenierung den Blogpost über diese grandiose Aufführung bestimmen würde.

Das ging sogar soweit, dass ich mir schon überlegt hatte, die Oper garnicht zu gucken, denn ich mag sie so gern, dass ich mir das nicht kaputt machen lassen wollte.

Aber alle Befürchtungen waren unnötig.

Erstmal – ich hatte doch geschrieben, ich hätte seit Ewigkeiten keinen “Lohengrin” mehr gesehen. Das stimmt nicht, wie mir vor ein paar Tagen einfiel. Vor zwei Jahren oder so hab ich 1/2 Inszenierung gesehen, über die ich nichts weiter sagen will, denn ich möchte nicht dass man den Tenor erkennen kann, das wäre unfair, denn, der Sänger war ganz furchtbar. So schlimm, dass ich nach 1 1/2 Akten alamiert feststellte, dass ich eine gewisse Zuneigung zum Grafen Telramund zu entwickeln begann – da hab ich aus gemacht.

(Ein weiterer – eher amüsiert gemeinter – Artikel, den ich unbedingt vor diesem hatte schreiben wollen, war darüber, dass ich in den letzten Tagen immer wieder festgestellt habe, dass Domingo Fans Jonas Kaufmann nicht ausstehen können – und ich raus gefunden habe, woran das sehr wahrscheinlich liegen dürfte…… ;) . Ich bin nicht so lebensmüde, meine Theorien jetzt öffentlich zum Besten zu geben – aber auffällig ist es wirklich.

Drauf gekommen war ich bei youtube, unter vielen JK Videos hatten scharenweise – mir als solche bekannte – Domingo Anhänger Kommentare gepostet wie “Grauenhaft!” oder “Ganz entsetzlich”, und – und jetzt kommt’s – “Das ist doch kein Tenor”, und “Der hat massive Probleme in der Höhe” (Was K. wirklich hat, sicher keine “massiven” Probleme, aber leicht fällt’s ihm nicht, das stelle ich garnicht in Abrede, darum geht’s hier aber nicht). lol! :lol: Wer bis hierhin gelesen hat, dürfte das jetzt verstanden haben :lol: . Mir war aber noch was aufgefallen, und so hab ich neulich einmal eine Nacht damit verbracht, in fizzeliger Kleinarbeit, bestimmte Stellen zu vergleichen – ja, nicht nur zu vergleichen, ich hab sie sogar übereinander gelegt -, ….. wenn Kaufmann “Otello” singt, dann wird eine Schlacht epischen Ausmaßes ausbrechen :lol :lol )

Aber das nur nebenbei….. Wo war ich, ach ja, Lohengrin.

Es lag wahrscheinlich auch an den vielen, vielen fast schon unzumutbaren Inszenierungen, denen man als Opernliebhaber heute ausgesetzt ist, dass ich diese Inszenierung von Richard Jones wirklich sehr gerne mochte. Gut, in meinem perfekten Lohengrin kommt ein Schwan quer durch’s Opernhaus geschwebt, der Held fliegt über die Köpfe der Zuschauer auf die Bühne….. aber was ist schon perfekt, und so bin ich heutzutage schon froh und dankbar, wenn überhaupt etwas mitspielt, dass einem Schwan wenigstens entfernt ähnlich sieht.

Die Sache mit dem Haus, das Elsa baut, fand ich sehr clever. Für mich stand es für ein trotz aller Widrigkeiten beständig angestrebtes Ziel , das in dem Moment in Gefahr gerät, in dem man sich von seiner festen Gedankenbahn abbringen lässt und Zweifeln Raum gibt. Das Gesetz der Anziehung lässt schön grüßen…..

Die Sänger waren alle außerordentlich gut, was ich ja schon von der Audio wusste. Neben einem, und zwar mal in allen Lagen, und auch schauspielerisch umwerfenden Jonas Kaufmann, hat mir besonders Evgeny Nikitin in der Rolle des Heerrufers des Königs gefallen, und natürlich Anja Harteros, die mir, wie ich gestehen muss, unbekannt war.

Während der letzten 3/4 Stunde hatte ich Gänsehaut, die ganze Zeit liefen mir Kälteschauer von der Wirbelsäule bis in die Fingerspitzen. Ich reagiere zwar sehr emotional und heftig auf Wagner seitdem ich ein kleines Kind war, aber das hier, das lag nicht nur an der Musik allein, das lag auch an einem Darbietenden ;) .

(Für alle Interessierten und einschlägig Bewanderten: Bei einer bekannt sein dürfenden Gruppe hat es schon einen Request gegeben, der Upload dürfte keine 24 Stunden dauern. Und nochmal für alle Anderen: Ich mache deshalb immer nur solche Andeutungen, weil man es nicht gerne sieht, wenn für diese Gruppe Werbung gemacht wird – es ist aber wirklich absolut legal!)

Domingo Interview between Carmen

Samstag, Dezember 19th, 2009

Was mir zuviel Arbeit war, nämlich es zu schneiden und hochzuladen, hat jemand Anderes freundlicherweise erledigt ;)

PLACIDO DOMINGO on the Scala “Carmen”, Jonas Kaufmann, Emma Dante and his Scala Gala

Ich will mir jetzt nichts anmaßen, aber ihm “gefällt” grundsätzlich jede Oper – will heißen, er sagt nie – oder so gut wie nie -, wenn es ihm nicht gefällt, damit man mal sowas hört, dafür muss die Aufführung schon ein Alptraum gewesen sein. Diplomatie ist eine nicht gering zu schätzende Gabe ;) , wer weiß, wo man sich wieder trifft…..

Von Zwängen….. (Lichtblick, die Zweite)

Donnerstag, Dezember 17th, 2009

Nochmal zu dem letzten Artikel.

Von den drei Gründen, die ich für diese Verbesserung – und es ist zusammen genommen noch mehr, als nur diese eine Sache – verantworlich mache, kann ich den Einen überhaupt nicht öffentlich erwähnen. Es handelt sich um etwas, das ich einnehme, etwas, dass selbst in der “anerkannten” Alternativmedizin hoch umstritten ist, und glaubt man Medizinern, fällt man nach ein paar Tagen tot um, wenn man es nimmt….. . Es gibt nur wenige richtig gute Heilpraktiker und dergleichen, die um die heilsame Wirkung dieses Stoffes wissen.

Das Theater, das ein öffentlicher Artikel über diesen Stoff (nein, es sind keine Drogen und es ist auch nicht Kava Kava!) nach sich ziehen würde, möchte ich mir verständlicherweise nicht aufhalsen, deswegen werde ich darüber vielleicht mal einen Passwortgeschützten Artikel schreiben. Denn es hat nicht nur mir geholfen….. aber dazu nur passwortgeschützt mehr.

Worüber ich allerdings sehr wohl öffentlich schreiben kann, ist der dritte Aspekt. Ich hatte gezögert, darüber zu sprechen, weil viele Zwangskranke sich erstmal dadurch angegriffen fühlen könnten, denn es macht den Kranken zur Ursache der Krankheit. Ich weiß aus Erfahrung, was für ein langer Weg es ist, das akzeptieren zu können, das kann man nicht einfach so Betroffenen ins Gesicht sagen. Außerdem widerspricht mein Ansatz wohl der anerkannten Psychologie, deswegen möchte ich darauf hinweisen, dass das hier meine Erfahrungen sind. Ich schreibe hier keine Theorie, deswegen können Sie mir nicht vorhalten, es sei “falsch” – andererseites behaupte ich nicht, es sei die! Patentlösung gegen Zwangserkrankungen….. was einem hilft, kann für einen Anderen grundverkehrt sein.

Es hat schon vor ein paar Monaten bei mir “Klick” gemacht, und seitdem werden die Zwänge kontinuierlich weniger. Dieses “Klick” kam freilich nicht aus heiterem Himmel. Obwohl ein ganz anderes Thema, hat meine Beschäftigung mit dem Gesetz der Anziehung im Allgenmeinen und mit Abraham Hicks im Besonderen, ganz entscheident dazu beigetragen, dass ich diesen Sprung machen konnte.

(Wichtig: An dieser Stelle sei angemerkt, dass wohl nur jemand, der sich ebenfalls etwas mit diesen Themen auskennt, das Folgende richtig wird einordnen können.)

Ich hab begriffen, dass das, was die Medizin als “Zwangserkrankung” bezeichnet, nichts anderes ist, als, dass man in diesen Momenten nicht mehr Herr über seinen eigenen Willen ist.

Bis dahin hatte ich immer versucht, der Sache über die Angst beizukommen. Bei Zwängen hat man Angst, also muss man die Angst angehen, um die Zwänge in den Griff zu bekommen. Heute weiß ich, wie falsch dieser Ansatz (zumindest für mich) war.

Die Zwänge werden nur scheinbar von etwas ausgelöst, die eigentliche Ursache ist, dass man die Kontrolle über seinen Willen abgegeben hat. Und das ist das Wichtigste daran: man hat sie abgegeben, sie ist einem nicht genommen worden! Für einen schwer Zwangkranken ist das höllisch schwer zu akzeptieren, aber wenn man nicht begreift und akzeptiert, dass man selber aktiv daran beteiligt ist, wird man sich nur weiter hilflos ausgeliefert fühlen.

Seinen Willen, seine Gedanken und Gefühle zu kontrollieren ist das Hauptthema, um das es beim GdA geht. In jeder Sekunde erschaffen wir unser Leben mit unserem Willen, wenn wir nicht Herr über diesen Willen sind, dann erschaffen nicht wir, sondern jemand oder etwas Anderes, unsere Zukunft. Das ist nie gut, nie!

Was mir geholfen hat, war Folgendes:

(Nicht-Zwangskranken sei an dieser Stelle erklärt, dass man in dem Moment, in dem man Zwangshandlungen ausführt, teilweise Todesangst aussteht, die nur dadurch in den Griff zu bekommen ist. Man ist in solchen Momenten felsenfest davon überzeugt, das, wovor man Angst durch das Ausführen dieser Rituale abhalten zu können.)

Ich habe begriffen, dass nichts, aber auch garnichts! mir mehr schaden kann, als auch nur kurz nicht mehr Herr über mich selbst zusein. Wer oder was auch immer mir da vorgaukelt, das und das würde passieren, wenn ich jetzt nicht eine bestimmte Handlung x mal ausführe, tut das nur, um mich zu kontrollieren, wenn ich diese Kontrolle nicht abgebe, passiert mir garnichts, im Gegenteil! Schlimm kann es erst werden, wenn ich sie abgebe…..!

Ich weiß von anderen Zwangskranken, dass sie oft versuchen, “Kompromisse” mit ihrer Krankheit zu schliessen, also die Zwänge, sofern nicht allzu gravierend und vor allem nicht lebensbedrohlich, in den Alltag zu integrieren, und ich weiß, dass die Psychlogie dies quasi als “ersten Schritt” fördert.

Aus meiner Erfahrung ist das ein fataler Fehler! Um es mal drastisch auszudrücken: Mit Abschaum sollte man sich nie anfreunden! Wenn man Zwängen den kleinen Finger gibt, reißen sie dir den Arm ab, und hören da noch nicht mal auf…..

Mit anderen Worten: Gib die Kontrolle für diese paar Minuten ab, und “es” wird immer mehr Macht und Kontrolle über Dich gewinnen.

Es muss im Kopf “klick” machen. Aber das ist ja bei fast allen psychsichen “Krankheiten” so…..

Und wenn Sie jetzt meinen, das, was ich einnehme, könnte doch auch einfach geholfen haben, in dem Fall wäre mein Ansatz doch falsch….. nein, das, was ich einnehme, wirkt nicht unmittelbar gegen psychsiche Erkrankungen, es wirkt….. (wie gesagt, irgendwann mal in einem passwortgeschützten Artikel ;) ).

Lichtblick

Donnerstag, Dezember 17th, 2009

Ich habe gestern den wohl größten Erfolg gegen diese vermaledeite Krankheit erzielt, den ich seit langem hatte, aber ihn zu beschreiben, wäre so grotesk…..

Ein Gesunder kann sich einfach nicht vorstellen, wie! schlimm Angst- und Zwangserkrankungen werden können, selbst wenn ich es schildern würde, Sie würden das jahrelange Leid dahinter nicht sehen können – und das ist garkein Vorwurf….. wie sollten Sie auch.

Zwangserkrankungen können akut lebensbedrohlich werden, nicht alle Zwangskranken waschen sich “nur” 500 mal am Tag die Hände (ohne das verharmlosen zu wollen. Auch das kann sehr belastend sein). Das ist das, was die Allgemeinheit über “Zwangserkrankung” erzählt bekommt….. .

Jedenfalls war ich so erleichtert, dass ich minutenlang heulend und mit zitternden Händen im Bad stand. Diese Sache gehörte wirklich zu den schlimmsten, quälensten und schädlichsten Symptomen, die ich hatte, und mit einmal war sie weg. Sie war weg. Einfach so.

Gestern morgen bin ich aufgestanden und dachte aus heiterem Himmel “Heute Abend kannst Du das!” – das klang so fremd, als ob mir das in dem Moment jemand Anderes gesagt hätte.

Ich hab in den letzten Tagen so exxessiv Musik gehört, wie schon sehr, sehr lange nicht mehr, vor allem Wagner und Schubert….. ob ich es darauf schiebe?! Ja, ich schieb’s darauf! Ich weiß, was das Fehlen von Musik vor 20 Jahren für ein Disaster in mir angerichtet hat, warum sollte man das nicht umdrehen können!?

Dazu kommt noch zwei andere Gründe, die ich aber nicht in zwei, drei Sätzen erklären kann.

Wörtlich genommen

Donnerstag, Dezember 17th, 2009

Eine meiner Lieblingsanekdoten zum Thema Oper……

Ich weiß natürlich nicht, ob’s stimmt ;) .

Die Premiere von Wagner’s früher Oper “Das Liebesverbot” war ein ziemliches Disaster, die Musiker konnten kaum die Noten und die Sänger vergaßen den Text.

Diesen peinlichen Umstand meinte der Tenor überspielen zu müssen, indem er die Sopranistin besonders intensiv bezierpste, worauf deren Ehemann aus dem Publikum  auf die Bühne stürmte und dem Tenor so heftig eine rein haute, dass der ohnmächtig umkippte.

Wagner, zeitlebens weder großartig mit Humor, noch guten Nerven gesegnet, soll einem Zusammenbruch nahe gewesen sein…..
:lol:

Ich meint es müsst in meinen Augen stehen

Dienstag, Dezember 15th, 2009

Wie alt muss man eigentlich werden, bis man begriffen hat, dass man nie nie nie einem anderen Menschen wird vermitteln können, was bei Musik in einem vorgeht…..?!

Von daher muss ich mich garnicht abmühen – obwohl es der gute Franz mit Sicherheit geschafft hätte…..

Ich habe mir heute morgen eine CD gekauft, quasi als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk ;) , “Die schöne Müllerin” von Jonas Kaufmann. Dazu werd ich noch einen erschöpfenden Artikel schreiben, aber das hier musste einfach erst raus….. .

Ich hatte von der CD in null Komma nichts zwei absolute Mega Ohrwürmer, “Halt” und “Ungeduld”, den ganzen Tag hab ich’s gehört und gesungen, und als ich mich eben (….. eben is’ gut – es ist Viertel nach 4!) an den PC setzte, wollte ich Versionen vergleichen …..

…..und dann fand ich das hier!

Ich hab erst mal nicht drauf geclickt.

Ich hab mich zurück gelehnt, mit geschlossenen Augen tief durch geatmet,…. ich merkte, wie ich Gänsehaut bekam in Erwartung des Kommenden, in meinem Magen fing es an zuflattern, und dann hab ich Kopfhörer aufgesetzt und…..

Ungeduld – von Joseph Schmidt

Von dem Video kam ich dann, nach ca. 100 mal hören,  zu einem anderen Stück von Joseph Schmidt.

Jeder, der etwas von Schmidt’s Leben weiß, wird da schlucken müssen….. Ob er es geahnt hat? Man sagt, dass Leid einer Stimme Größe geben kann, Joseph Schmidt hat sein Lebtag gesungen, als hätte er das Leid, das ihn erwartete, schon hinter sich.

Joseph Schmidt – Selig sind, die Verfolgung leiden