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Und weiter.....

Vorab Hinweis: Die Fertigstellung dieses Artikel hat sich verzögert durch den Umstand, dass 48 St. lang Gift durch meine Eingeweide gewandert ist, was mich verständlicherweise am Bloggen gehindert hat. Die hier geschilderten Vorgänge beziehen sich auf Dienstag, den 2.Februar. - Gestern kam es  mir fast schon pietätlos vor, ...

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Kein Glück,

bezüglich, und eine massive, innere Sperre gegen, Simon Boccanegra, hab ich ganz offensichtlich als Altlast von letztem November zurück behalten. Auf die Vorkommnisse letzten Herbst gehe ich lieber nicht nochmal ein. Und gestern im Vorfeld der Radioübetragung hab ich unbewusst alles getan, um es nicht hören zu müssen, um zu spät ...

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Gemeingefährliches Zeug

Was hatte ich diese Woche alles noch vor - und jetzt liege ich krank im Bett. Wenn ich mir irgendwas eingefangen hätte...... gut, da könnte man nichts machen, das haben Viele im Moment. Aber das hier, das war so ein unglücklicher Umstand, so blöd, und vor allem, so absolut unnötig! ...

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Alt und neu

Es war immer dasselbe, wo dieser Blog auch war, in null Komma nichts hatte seine Schreiberin, namentlich ich :mrgreen: , ein Theme, von dem einfach kein Wegkommen mehr war -  diese Themes waren immer mehr oder weniger braun und altmodisch, und wie es aussieht, bin ich hier jetzt auch an ...

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Nur ein Satz

Ich könnte jetzt ellenlang erzählen und erzählen, und schwärmen, und in Superlative verfallen, und morgen würde ich dann anfangen, den Artikel wieder zu ändern und zu relativieren - (spätestens dann, wenn die ersten schnippischen Bemerkungen bestimmter Leute mal wieder ihr Ziel nicht verfehlt haben). Deswegen sage ich nur einen Satz, und ...

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Endlich Schlaf

Der Umstand, so ein richtiger Erz-Proto Krebs zu sein, hat sicher haufenweise Nachteile, aber auch einen ganz entscheidenen Vorteil: Bei Vollmond schlafen Sie bombig! Wenn alle Anderen fahrig und nervös und übermüdet sind, dann bin ich in meinem Element. Manchmal mach ich des Nachts extra die Rollos auf, damit der ...

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Sind wir gemein?! Nein, gar nicht.....

Einer dieser Artikel die ich nur andeutungsweise andeuten kann ;) ..... Ganz, ganz wenige Leute hier wissen, wo mein ehemaliger Freund wohnt, ich meine, wo genau er wohnt, oder besser gesagt, wie unglaublich günstig gelegen er wohnt..... Ich habe das tunlichst nie breit getreten, ich hab mir jetzt nie sooo viel daraus ...

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Kein Glück.....

scheine ich mit youtube accounts zu haben. Meinen Allerersten vor drei Jahren hab ich gelöscht, weil ich damals zu denen gehörte, die in einschlägigen Gruppen und unter bestimmten Videos von diesem derangierten Opernfan auf das Übelste beleidigt und beschimpft worden sind - (die Geschichte, und welche Auswüchse das im Nachhinein noch ...

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Berichtigt

9 Februar 2010

- Bleibt nur bis heute abend stehen -

Da solche Umfragen meistens sehr beliebt sind (natürlich erst, nachdem man sich ausreichend über deren Sinnlosigkeit und Unfairness ausgelassen hat….. ;) ) war ich etwas verwundert, als ich eben feststellte, dass gestern kein Mensch auf den mostly opera Umfrage- Link geclickt hat – der Grund war schnell gefunden: Der Link enthielt ein eineinhalbfaches http und war nicht aufzukriegen.

Deswegen sei der Vollständigkeithalber darauf hingewiesen, dass er jetzt anclickbar ist, Hier .

Kleinkram zum Montagmorgen

8 Februar 2010

Ein befreundetes Weblog hat zur Abstimmung über “The greatest Tenor on stage today” aufgerufen. Ich verlinke gerne, vor allem, weil ich es diesmal nicht angezettelt habe ;) .

Das Zweite, das ich schreiben wollte, kann ich nicht verlinken, ich schicke aber jedem, der will, gerne die Url per Mail. Erst wollte ich ja auch gar nichts dazu sagen, ja, ich musste sogar noch grinsen, dachte mir, guck an Junge, jetzt weiß ich doch mal, wie Du aussiehst, aber als ich das Interview gelesen hab…..  Selbstdarstellung ist alles !

Ältere Leser erinnern sich vielleicht, dass ich, als ich vor drei Jahren mit dem Internet anfing, gleich in den ersten Monaten ein sehr unangenehmes Erlebnis hatte. Dass ich damals an den Vorfällen weitaus mehr zu knappsen hatte, als wohl alle Anderen seiner Opfer, lag neben meiner Erkrankung vor allem daran, dass das Internet nach über zehn Jahren wieder mein erster größerer Kontakt zur Außenwelt war, über den ich sehr glücklich war – und dann passiert sowas.

Es fing damals bei youtube an – ein offensichtlich derangierter Mann mit einem riesen Hass auf Domingo Fans fing an, uns übel zu beleidigen, und ich, nicht wissend, dass man sowas grundsätzlich ignoriert und wenn es zu schlimm wird, meldet, aber niemals! beantwortet, ließ mich auf eine Diskussion mit ihm ein – und fortan hatte ich diesen Kerl am Hals. Ich erspare mir, das alles wieder hoch zu holen, denn es war kein Spass mehr, es war beängstigend und es war unglaublich belastend.

Aufgrund unserer gleichen  Interessen ist es unmöglich, ihm im Internet nicht ständig zu begegnen, was aber jetzt seit 2,5 Jahren friedlich verläuft, und youtube, muss ich zugeben, wäre ärmer ohne seine über 5000 Videos aus fünf Jahrzehnten Operngeschichte. Wann immer man ihm die wieder mal gelöscht hatte, tat er mir ehrlich leid, weil ich weiß, wieviel Arbeit da drin steckt. Trauen tue ich ihm aber nicht von 12 bis  mittag, weil er damals z.B. reuige Entschuldigungen im Forum geschrieben, aber am gleichen abend noch bergeweise Spam auf meinen Blog geschickt hat, usw.

Jetzt hat er einem Opernmagazin ein Interview gegeben. Und ich dachte, ich seh nicht richtig, als ich seine Antwort auf die Frage, wie er es denn  mit beleidigenden Kommentaren hält, las…..

Ich darf mal zitieren: “Ich erlaube nicht, dass ein Künstler oder ein anderer Nutzer beleidigt oder lächerlich gemacht wird!”.

WAS?! :shock: …..  Er erlaubt nicht, das ein Anderer beleidigt oder lächerlich gemacht wird….. ts, ach nein,….. wie überaus fürsorglich und mitdenkend……

….. das muss er auch nicht erlauben, weil er das nämlich mit Bravour selbst erledigt!!!!!

Und weiter…..

7 Februar 2010

Vorab Hinweis: Die Fertigstellung dieses Artikel hat sich verzögert durch den Umstand, dass 48 St. lang Gift durch meine Eingeweide gewandert ist, was mich verständlicherweise am Bloggen gehindert hat. Die hier geschilderten Vorgänge beziehen sich auf Dienstag, den 2.Februar.

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Gestern kam es  mir fast schon pietätlos vor, als ich nicht wenigstens in Tränen ausbrach, ganz so, als würde ich dem, was da gewesen war, oder besser gesagt, was ich da gekonnt hatte, dem ihm zustehenden Respekt verweigern.

Ich habe aufgegeben, mich wundern. Was ich in den letzten Wochen – aber ich wiederhole mich. Und wenn ich es auch noch  so oft wieder und wieder aufschreibe ….. weder werde ich es dadurch begreifen, noch Anderen begreiflich machen können.

Eins hab ich allerdings mittlerweile verstanden, oder besser gesagt, ich hab es mir eingestanden….. eingestehen müssen.

Das, was im Moment passiert, das ist das, was ich immer behauptet hab, das es an diesem einen Abend im Juli 2006 passiert wäre.  Oh, sicher, die Geschichte mit dem Konzert stimmt, und dass ich plötzlich wie vom Donner gerührt das Lied erkannt hab, ja, ja, das alles ist wahr, das alles stimmt!

Nur….. was nicht stimmt – und das hier fällt mir verdammt schwer, zuzugeben – sind die Folgen, die dieses Ereignis angeblich hatte. Ich wollte so sehr, dass es sie hatte, dass ich das, was tatsächlich passiert war mit rührenden Geschichten ausschmückte …… in Wirklichkeit ging es mir kaum besser. Eine langsame Besserung hatte 2003 eingesetzt und in dem Tempo ging es auch weiter, daran hat dieser Abend nichts geändert.

Ich will ihn nicht klein reden, diesen Abend, nein, ganz sicher nicht, denn er hat mich nach all den Jahren wieder zur Musik gebracht, und die hat mich letztendlich aus der Hölle gezogen.

Aber das, was ich ihm immer zugeschrieben hab, das passiert jetzt! In diesen Wochen seit Anfang Dezember. Ich hab es angezogen mit meiner ganzen theatralischen Sabbelei, ohne auch nur einen Moment ernsthaft daran zu glauben, dass es mir in meinem Leben noch jemals so viel besser gehen könnte, und jetzt kriege ich es ohne Vorwarnung um die Ohren geschlagen ……

Zurück zu gestern.

Wie schon erwähnt, muss, bzw, will ich bei diesem Wetter irgendwie selbst einkaufen, und zwar nicht nur, wenn ich mal gerade wieder kann.

Drei Möglichkeiten hätte ich theoretisch, praktisch aber nur zwei. Die Erste wäre leicht, hier ca. 1.5 km durch Schleichwege zu einem kleinen Lebensmittelladen. Das hatte ich vor ca. vier Wochen zum ersten mal gemacht und seitdem alle paar Tage – mit wachsender Begeisterung. Seit 13 Jahren hatte ich nicht mehr so viel Bewegung gehabt und ich merkte, wie gut mir das tat. Nachteil: Der Laden hat nur das Nötigste und ist teuer.

Zweite Möglichkeit: mit dem Bus in die Stadt. Das hab ich bis jetzt einmal gemacht, vor zwei oder drei Wochen, siehe die nicht ganz einfach zu verkraftende Schilderung HIER, es war zwar ganz gut gegangen, aber es würde trotzdem enorm schwer werden, mich dazu zubringen, es nochmal zutun, es würde ein riesen Maß an Zusammenreißen und Willenskraft erfordern.

Die dritte, rein theoretische, Möglichkeit wäre ein Taxi. Ausgeschlossen! Ich kann nicht mal zu Leuten, die ich kenne, ins Auto steigen, allein bei dem Gedanken, in ein Taxi zu steigen, krampften sich meine Eingeweide vor Angst zusammen, vor meinem inneren Auge sah ich mich da ins Auto kotzen und in Panik um mich schlagen. Nein. Ich hatte genau zwei Möglichkeiten, mehr nicht.

Der Druck, los zu müssen, hatte schon seit Montag auf mir gelastet. Gestern legte ich mich über mittag noch etwas hin, aber als ich wach wurde, war mir sofort klar, dass ich es nicht mal zu dem kleinen Laden hier oben schaffen würde. Der Gedanke aus dem Haus zu gehen verursachte bei mir vor Angst bleiernde Müdigkeit, Schwäche und Übelkeit. Weil ich jetzt gar nicht wusste, was ich machen sollte, beschloss ich, nach nebenan zu gehen. Seit dem diese Schneefälle begonnen haben, lassen sich meine Eltern machmal etwas von einem Seniorenbringdienst bringen, und vielleicht könnte ich fragen, ob sie ein paar Teile für mich mit bestellen könnten.

Um da  nicht schon wieder anzukommen mit “Ich kann nicht”, griff ich zu einer folgenschweren! Notlüge: ich sagte zu  meiner Mutter, ich hätte eigentlich vorgehabt, sie zu fragen, ob wir zusammen mit dem Taxi in die Stadt einkaufen fahren würden, aber das würde sie ja eh nicht wollen.

- ….. und dessen war ich mir auch 100%ig sicher! Meine Mutter würde nie irgendetwas mit mir alleine machen, was bei mir zu einem Panikanfall führen könnte! Damit kann sie nicht umgehen, sie weiß nicht was sie machen soll und reagiert schroff, was einmal um ein Haar übel geendet hätte, seitdem meidet sie solche Situationen. -

Aber flöttepiepen! Ja, das wäre eine gute Idee, meinte Sie! (Waaaaaas?!) Man wüsste ja nie, was das Wetter bringen würde, und so könnte sie auch einmal wieder richtig einkaufen, da wäre soviel, das fehlen würde.

Ich stand da wie zur Salzsäule erstart, fing mich aber ungewohnt schnell. Vernünftig betrachtet wäre es das Beste. Auch ich könnte dann viel erledigen. Aber…… ich ging alles in Gedanken durch…… nie würde ich das schaffen! Nie! Mein Gott, wo hatte ich  mich da bloß rein geritten……

Wieder zurückzurudern würde sie mir ewig übelnehmen – ging sie doch in Gedanken sicher schon ihre Einkaufsliste durch. Und dann wurde mir schlagartig klar, worauf ich mich da eingelassen hatte…… Ich sagte vorsichtig, dass, sollte ich mit der Taxifahrt auf der Hinfahrt Probleme gehabt haben, so würde ich den Bus zurück nehmen, das war ja letztes mal sehr gut gegangen und das kannte ich ja wenigstens schon….., ob ihr das was ausmachen würde. Wieso ich denn plötzlich nicht mehr Autofahren könne, Taxi fahren sei doch auch nichts Anderes, bekam ich zuhören, und in keinem sehr freundlichen Tonfall. – Ich sagte ja schon, sie kann damit nicht umgehen, das konnte sie noch nie. – Für mich war die Sache in dem Moment gegessen. Null Chance, dass ich das jetzt noch können würde, egal was das nach sich ziehen würde.

Ich wollte gerade den Mund aufmachen um das zu sagen, da dachte ich “Halt! – Du musst in die Stadt, so oder so. Du bist nicht abhängig davon was sie sagt oder denkt, Du musst ganz sicher keine Erwartungen erfüllen, sie müsste selbst wissen, dass sie sich nicht auf jemanden mit einer so schweren Angsterkrankung verlassen kann, aber wie auch immer, es ist nicht Dein Problem. Zieh Du das hier durch, wie Du es kannst, lass Dich nicht beirren, lass Dir nichts einreden, lass Dir nichts aufhalsen – tu es für Dich, wie Du es kannst.”

Eine halbe Stunde später saß ich in einem Taxi. Vorne. Das gehörte zu dem, was unbedingt sein musste. Ich überlegte kurz, ob ich den Fahrer darauf hinweisen sollte, vielleicht unterwegs anhalten zu müssen, aber ich fühlte mich da so wohl und ruhig, dass ich die Notwendigkeit nicht sah, ebensowenig auf der Rückfahrt.

Und damit wäre meine Welt wieder ein klitzekleines Stückchen gerader…..

Kein Glück,

7 Februar 2010

bezüglich, und eine massive, innere Sperre gegen, Simon Boccanegra, hab ich ganz offensichtlich als Altlast von letztem November zurück behalten.

Auf die Vorkommnisse letzten Herbst gehe ich lieber nicht nochmal ein. Und gestern im Vorfeld der Radioübetragung hab ich unbewusst alles getan, um es nicht hören zu müssen, um zu spät zu kommen. Um zehn nach sieben war ich erst hier, und das auch nur mit größter Überwindung und nachdem ich mir selber kräftig in den Hintern getreten hatte (“Das ist Plácido! Tickst Du noch ganz richtig…..?!”). Als ich meinen Laptop sah, der da stand und angestellt werden wollte, damit er mir meinen doch sonst so geliebten Verdi entgegenplärren konnte (vom Protagonisten mal ganz zu schweigen!!!!!), wurde mir wirklich körperlich speiübel und ich redete mir ein, ich müsse unbedingt erst duschen. Um acht hatte ich dann keine Ausrede mehr und musste anmachen, aber es hat keine 3/4 Stunde gedauert und ich war eingeschlafen, obwohl nicht mal sonderlich müde, und als ich kurz nach elf wieder wach wurde, lief schon ganz was Anderes.

Tja, da hab ich mir wohl letzten November ein nettes, kleines Trauma angelacht…..

Gemeingefährliches Zeug

4 Februar 2010

Was hatte ich diese Woche alles noch vor – und jetzt liege ich krank im Bett. Wenn ich mir irgendwas eingefangen hätte…… gut, da könnte man nichts machen, das haben Viele im Moment. Aber das hier, das war so ein unglücklicher Umstand, so blöd, und vor allem, so absolut unnötig! Aaargh!

Wegen einer kleinen Warze am Fuss hatte ich mir ein Mittel besorgt. Ich hatte als Jugendliche mal eine sehr hartnäckige Warze am Finger, die streute, ständig entzündet war und auf nichts ansprach, sogar nach dem Rausschneiden kam sie wieder, weswegen ich heute mit Warzen sehr vorsichtig bin.

Gestern hab ich also alle paar Stunden diese Lösung da drauf getupft .

Es war vielleicht ein Zehntel oder ein Zwanzigstel eines Tropfens, was ich dabei einmal unbemerkt an den Finger bekommen hatte. Als ich mir kurz danach an die Lippe fasste, merkte ich das Brennen und den beißenden Geruch. Ich wusch mir die Hände und den Mund aus, und hielt die Angelegenheit damit für erledigt.

Was dann kam, sowas hab ich wirklich noch nicht erlebt!

Erst wurde meine Lippe taub und brannte, dann der Gaumen, dann der Hals, Nach ein paar Stunden konnte ich fühlen, wie das Brennen die Speiseröhre runterkroch in den Magen hinein. Am frühen Abend zeigte ich massive Krankheitssymptome. Ich habe mal fünf Jahre lang mit einem Magengeschwür gekämpft, ich weiß sehr gut, wie es sich anfühlt, wenn die Magenschleimhaut rebelliert.

Heute morgen war es dann noch tiefer gekrochen, aber während mein Mund und was sonst noch zum Verdauungstrackt gehört, dem ganz gut stand hielten, haben die Schleimhäute von Speiseröhre und Magen ganz offensichtlich eine  Entzündung zurück behalten. Ich fass es ja nicht! Ich meine, ich hab doch nichts davon verschluckt, es war ein minimales angetrocknetes Pünktchen, was ich da an die Lippe bekommen hatte und das hab ich auch noch abgewaschen! Rattengift wäre wahrscheinlich weniger schlimm gewesen.

Nun denn, alles Jammern nützt auch nicht. Die Therapie für heute: literweise Heilerde, Kamillentee, Bett, Wärme, und dazu erst diesen Parsifal (alle Teile auf yt) und dann Werther oder Lohengrin, kommt darauf an, was meine Magenschleimhaut so zu Wagner sagt…..  ;) .

Alt und neu

3 Februar 2010

Es war immer dasselbe, wo dieser Blog auch war, in null Komma nichts hatte seine Schreiberin, namentlich ich :mrgreen: , ein Theme, von dem einfach kein Wegkommen mehr war -  diese Themes waren immer mehr oder weniger braun und altmodisch, und wie es aussieht, bin ich hier jetzt auch an einem hängengeblieben….. hmpf.

( Zwischenspiel:  Der informierte Leser möge bitte, wie ich selbst gerade erst getan habe, bemerken, dass ich diesen Artikel eben nicht mit der, zwar selten dämlichen aber sich durchaus anbietenden Überschrift “wenn’s nur so braun, so braun nicht wär” versehen habe, was wohl endlich! einen kleinen Hoffnungsschimmer am Horizont aufkommen lässt :lol: – und wenn Sie das jetzt verstanden haben, dann sind Sie definitiv zu oft hier….. suchen Sie sich ein Hobbie ;) .)

Der Grund, dass ich überhaupt was ändern wollte, war mein neues “Abraham” Widget in der Sidebar.  Ich hab ja schon mehrfach erwähnt, wie sehr mir die Lehren von Abraham/Hicks geholfen haben, und oft schon wollte ich eins dieser täglichen Zitate hier übersetzen, war mir dann aber nicht sicher und hab’s gelassen. Nach einem (von mittlerweile hunderten) weiteren sehr bewegenden Erlebnis hab ich mir den Mut gefasst und  gefragt, ob ich es übersetzen dürfte. Ich dachte, die husten mir was, aber nichts da.  In Zukunft werden hier also die deutschen Übersetzungen erscheinen – eher nicht täglich, aus zwei Gründen. 1. weil ich aus zeit- u./o. gesundheitlichen Gründen  gar nicht jeden Tag bloggen kann und 2. weil ich manchmal schlicht nicht weiß, wie ich seine ab und an wirlich nicht ganz einfach zu verstehenden Aussagen so übersetzen soll, dass der Inhalt genau so rüber kommt, wie er gemeint ist. So werde ich für’s Erste z.B. keine Texte übersetzen, die das Wort “mind” beinhalten, für das es, meiner Meinung nach, keine wirklich richtige deutsche Übersetzung gibt. Am korrektesten wäre noch “geistliche Gesinnung”, was aber sofort mit Religion assoziiert werden würde und  deswegen überhaupt  nicht geht.

Ich hatte mir das so gedacht, dass  ich dieses Widget in eine extra Seite einfüge und darunter die Übersetzungen schreibe, oder es  unter den “Neue Artikel Slider” ganz oben hin packe, beides kriege ich aber nicht auf den Weg,  ein anderes Theme mag ich nicht, und bevor hier alles wieder kaputt ist, lasse ich es jetzt, wie es ist.

Service

1 Februar 2010

Nach meiner end-monatlichen Überprüfung der Statistik und einem anschließenden, damit in direktem Zusammenhang stehenden Ausflug in die Küche zu den Herztabletten, hab ich mir gedacht, ich weise, aus aktuellem Anlass, mal auf Folgendes hin…..

Dieser Blog bietet eine ganze Reihe von Feeds an. Neben den “normalen” Feeds für alle Posts und Kommentare, gibt es auch jeweils einen extra Feed für jede Kategorie.

Um Ihnen das mal an einem willkürlich ausgewählten Beispiel zu verdeutlichen …… ;)

Nehmen wir mal an, Sie wollen zwar wissen, wann hier wieder ein Artikel in der Kategorie “Jonas Kaufmann” erscheint, aber deswegen nicht meinen ganzen anderen Rhabarbar mitlesen müssen, dann können Sie den RSS Feed nur dieser einen Kategorie abonnieren, in diesem Falls wäre das der hier

http://solangnichtallertageabend.de/category/klassische-musik/jonas-kaufmann/feed/

Das geht auch für jede Andere, clicken Sie einfach in der Sidebar auf die gewählte Kategorie, dann oben in der Adresszeile ihres Browsers auf das Feed Zeichen, und wählen Sie dort den Kategorie Feed aus.

Endlich Schlaf

30 Januar 2010

Der Umstand, so ein richtiger Erz-Proto Krebs zu sein, hat sicher haufenweise Nachteile, aber auch einen ganz entscheidenen Vorteil: Bei Vollmond schlafen Sie bombig! Wenn alle Anderen fahrig und nervös und übermüdet sind, dann bin ich in meinem Element. Manchmal mach ich des Nachts extra die Rollos auf, damit der Mond rein scheinen kann – je mehr Mondlicht ich ab bekomme , desto besser schlaf ich und wohler fühle ich mich.

Und so ist es dann auch nicht verwunderlich, dass ich letzte Nacht zum ersten mal seit langem wieder gut und ausreichend geschlafen hab….. so gut, dass ich beschlossen hab, heute morgen wieder zu Fuss einkaufen zu gehen (ähm, nicht dass ich eine Wahl hätte, so wie es draußen aussieht ;) ).

Ich muss nur noch das hier auf meinen MP3 Player packen, wer weiß, vielleicht treff  ich ja wieder eine vereiste Bordsteinkannte und hab diesmal mehr Glück …..

Das ging flott

27 Januar 2010

Keine 24 Stunden hat’s diesmal gedauert…..

“Werther” gibt es schon auf OS – wie immer, leider, nur für Mitlglieder, hier.

Außerdem ist fast die komplette Oper schon auf youtube.

Sind wir gemein?! Nein, gar nicht…..

27 Januar 2010

Einer dieser Artikel die ich nur andeutungsweise andeuten kann ;) …..

Ganz, ganz wenige Leute hier wissen, wo mein ehemaliger Freund wohnt, ich meine, wo genau er wohnt, oder besser gesagt, wie unglaublich günstig gelegen er wohnt…..

Ich habe das tunlichst nie breit getreten, ich hab mir jetzt nie sooo viel daraus gemacht, denn bis dato haben mich ja eigentlich nur tote und ein dort seit Jahren unerwünschter Sänger interessiert,  außerdem hat er selbst mir von Anfang an klar gemacht: “Vergiss es!!!!! Denk nicht mal dran! Frag nicht danach! Vergiss es einfach!”. Das gute Verhältniss zu den Nachbarn bedeutet ihm nämlich ‘ne Menge…..

Nun, die Dinge haben sich geändert ;) ! Grundlegend, sozusagen ;) .

Nur, dass wir uns recht verstehen, was ich mit “günstig gelegen” meine….. Plácido Domingo hat sich vor langen Jahren mal eine Woche lang jeden Morgen unter seinem Schlafzimmerfenster eingesungen (in ohrenbetäubender Lautstärke, wie er nicht müde wurde, mir zu versichern -  seine genauen Worte waren “so ein Krach so früh am Morgen!”).

Und damit wir uns noch besser verstehen, das war keine einmalige Angelegenheit – unter seinem Schlafzimmerfenster singen sich jeden  Sommer ein paar Wochen lang die besten Opernsänger der Welt ein – verstehen Sie, worauf ich hinaus will ;) ?

Ich denke, es ist an der Zeit, sich alter Bekannter zu erinnern, und großzügig über vorangegangene Meinungsverschiedenheiten hinweg zusehen  ;) …..

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